Krum Hexen Bronnweiler e.V.

 

Geschichte Krum-Hexen:

Magdalena Krum war eine Frau aus Bronnweiler, die laut ihrem eigenen Bekenntnis, die Geliebte des Teufels war.
Dieser versprach ihr eines Tages, als sie gerade vom Besenreisigsammeln nach Hause ging, das sie ein besseres Leben erwarten würde, wenn sie sich ihm anschließe.
So erkannte sie ihren Glauben zu Gott ab und schloss sich dem in Schwarzer Verkleidung tragenden Satan an.
Dieser sorgte gut für sie und sie trieben auch des öfteren schändliche Unzucht.
Doch sie war nicht nur die Geliebte des Satans, sondern auch seine rechte Hand. So zum Beispiel, beschwor sie auf Geheiß des Satans einst einen schrecklichen Hagel über Salmendingen und Melchingen herauf, als sie ein Gefäß mit dunkler Flüssigkeit umstoß.
Auch den Bürgern aus Bronnweiler und Gomaringen brachte sie mehrfach schweres Unheil.
So kratzte sie die Frau des Ludwig Wolffin, dem Vogt zu Gomaringen, im Metmanns-Bad zu Reutlingen auf Geheiß des Buhlen am Rücken, worauf diese schwer erkrankte und schließlich starb.
Noch schlimmer Traf es Othmar Nädellin aus Bronnweiler, dem sie durch ihr zu tun Kind und Kalb nahm, indem sie sie durch ihre Berührungen erlahmen ließ. Das Kind starb kurze zeit später das Kalb musste getötet werden.
Auch fromme Kirchgänger wurden nicht verschont und bekamen durch sie den Zorn des Teufels zu spüren.
So befahl er ihr eines Sonntags ihren Stecken in die Menge dreier Buben zu werfen die auf dem Weg in die Kirche waren. Wie geheißen tat sie dies und traf des Wollenweberleins Buben aus Gomaringen, welcher erlahmte und später starb.
Auf Grund all dieser Taten wurde Magdalena Krum am 15.Oktober 1565 vor das Urgericht gestellt, wo sie sich zu all ihren Taten und Machenschaften mit dem Teufel mehrfach bekannte.
So wurde sie am 17. Oktober 1565 für ihre Machenschaften als Hexe, mit dem Feuer von Leben zum Tod gerichtet und ihr Leib zu Pulver und Asche auf dem Scheiterhaufen verbrannt.


Geschichte Kuckuck:

Seit der Fasent 2011 gibt es eine zweite Figur bei den Krum Hexen Bronnweiler e.V.
Diese Figur wurde gegründet für Familien mit Kinder.
Einer mündlichen Überlieferung zufolge soll einst ein in fremder Ferne weilender Bronnweiler einen rufenden Kuckuck gehört haben.
Vom Heimweh erfasst, soll er voll freudiger Verwunderung ausgerufen haben: „Der Bronnweiler Kuckuck ist hier!“
Das Wappen von Bronnweiler wurde 1956 offiziell geändert und trug nun einen Kuckuck.
Seit der Eingemeindung zur Stadt Reutlingen findet man den Kuckuck nur noch auf der Fahne von Bronnweiler.
Narrenruf: 3x Zum Kuckuck – aber au!